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Karo und der liebe Gott

CARROUSEL Rimouski: Best Screenplay Camério & CIFEJ Preis (2006)
Kinderfilmfestival Würzburg: 1. Preis der Kinderjury und 1. Preis der Erwachsenenjury (2007)
SCHAU HIN! Hamburg: Publikumspreis (2008)
Augsburger Kinderfilmfest: 1. Preis der Kinderjury und 1. Preis der Erwachsenenjury

„Du bist urgemein! Ich bin dir total wurscht“, schimpft Karo in ihr Walkie Talkie. Gemeint ist der Liebe Gott, denn er hat zugelassen, dass ihre Eltern sich trennen. Da kommt eine mürrische Stimme zurück: Der Liebe Gott? Erst scheint es so, aber als Karo ihn später zu Gesicht bekommt, zweifelt sie: Der seltsame Typ soll Gott sein? Und jetzt will er sie auch noch loswerden. Aber Karo lässt nicht locker: schließlich hat sie ihn soweit, dass er mit ihr Pläne macht, die Eltern zusammen zu bringen. Die beiden haben tolle Ideen, aber einiges läuft nicht ganz nach Wunsch. Trotzdem schaut das Leben wieder rosiger aus.

Mit augenzwinkerndem Humor und erfrischender Fantasie schildert Danielle Proskar in ihrem Regiedebüt KARO UND DER LIEBE GOTT die unermüdliche Mission eines kleinen Mädchens, das mit ”göttlicher” Unterstützung gegen die Scheidung seiner Eltern kämpft und dabei weit mehr übers Leben lernt, als mit ”menschlicher” Hilfe möglich gewesen wäre.

mit: Resi Reiner, Branko Samarovski, Petra Morzé, Markus Gertken, Victoria Drauch, Marie-Christine Friedrich, Markus Meyer, Peter Faerber, Gerhard Ernst, Rainer Spechtl, Muckenstrunz & Bamschabl

Website DVD Flyer Kino macht Schule Arbeitsblatt Erstkommunion Arbeitsblatt Rätsel
Produktionsjahr: 2006
Regie & Drehbuch: Danielle Proskar
Dramaturgie: Milan Dor, Sabine Pochhammer
Kamera: Gerhard Hierzer
Ausstattung: Judith Saupper, Peter Manhardt
Ton: Franz Moritz
Kostüm: Theresa Ebner-Lazek
Maske: Claudia Pehaim
Casting: Lisa Oláh, Markus Schleinzer
Regieassistenz: Irene Iversen
Produktionsleitung: Werner F. Reitmeier
Schnitt/Musik: Klaus Hundsbichler
Produzentinnen: Katja Dor-Helmer, Fiona Meisel
Verleih Österreich: Filmladen
Weltvertrieb: Attraction Distribution
Finanzierung: Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien, Land Niederösterreich, Cine Styria
Technische Daten: 94 Min., 35 mm, 1:1,85, Dolby SRD

Das Projekt nahm am Stoffentwicklungsprogramm Step-by-Step 2002 teil.

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Katja Dor-Helmer
Katja Dor-Helmer Katja Dor-Helmer

Minifilm produziert Kinder-, Jugend- und Familienfilme.

Wir wollen mit unseren Filmen Kinder und Jugendliche unterhalten und sie als zukünftiges Kinopublikum für Film begeistern. Wir wollen sie aber auch an relevante Themen heranführen, ihre Erlebniswelten reflektieren und ihre Fantasie und Neugierde wecken.

Minifilm gehört europaweit zu den wenigen Filmproduktionen, die sich ausschließlich dem Kinder- und Jugendfilm widmen. Bei unserem Engagement für eine lebendige und kontinuierliche Kinder- und Jugendfilmszene in Europa, suchen wir die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten europäischen Filmproduktionen.

Katja Dor-Helmer hat Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert (Schwerpunkte: Unternehmensführung und Gruppenpädagogik). Ihre Diplomarbeit über die französische Filmförderung schrieb sie während eines längeren Studienaufenthalts in Paris. 1987 übernahm sie für einige Jahre die Leitung der neugegründeten Austrian Film Commission. 1999 nahm sie am Weiterbildungsprogramm EAVE - European Audiovisual Entrepreneurs - teil. Seit 2000 ist sie Geschäftsführerin und Inhaberin der Minifilm.

Die von ihr produzierten Filme erhielten viele Preise bei internationalen Filmfestivals, wie zum Beispiel beim Chicago Children’s Film Festival den Hauptpreis als bester Film und den Spezialpreis der Kinderjury für „Das Pferd auf dem Balkon“. Die Koproduktion „Hilfe, ich hab’ meine Lehrerin geschrumpft“ war 2015/16 ein großer Publikumserfolg. Zurzeit entsteht das Sequel „Hilfe, ich hab’ meine Eltern geschrumpft“.

Ab 2014 ist Katja Dor-Helmer an der Filmakademie Wien, zuerst als Universitäts-Assistentin und seit 2016 als Assistenz-Professorin, im Fachbereich Filmproduktion tätig. Sie arbeitet zurzeit an einer Forschungsarbeit über Konflikte in der Filmproduktion.


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