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Villa Henriette

Bielefelder Kinder- und Jugendfilmfest: Bester Film

Die zwölfjährige Marie lebt in einem ziemlich eigenwilligen Haus, das mit seiner efeubewachsenen, geheimnisvollen Fassade und dem verwilderten Garten der Nüchternheit der umliegenden Neubauten trotzt. Wie ihre Großmutter, glaubt auch Marie, dass das Haus ein Eigenleben hat. Maries Mutter, eine realistische Stewardess, hat für die Marotten des Hauses und ihrer Schwiegermutter, die ihr ganzes Geld in unverkäufliche Erfindungen steckt, wenig Verständnis. Maries Vater, ein Archäologe, lebt im alten Ägypten. Seine Schwester Olli, die auch im Haus wohnt, ist eine möchtegern Poetin, mit der Attitüde einer unverstandenen Künstlerin. Großmutters exzentrischer Bruder Albert, der sich, etwas schwerhörig, nur um seine Blumen zu kümmern scheint, vervollständigt die eigenbrötlerische Wohngemeinschaft. Nicht ganz, denn für Marie sind auch der sprechende Kühlschrank, der neurotische Mülleimer, der sich einbildet ein Autobus zu sein und die seltsamen Erfindungen, die das Haus dominieren, ein Teil ihrer Familie. Großmutter hat eine neue Erfindung: ein sich selbst aufladender, elektrischer Tretroller. In die Entwicklung hat sie ihr letztes Geld investiert. Er ist ihre einzige Hoffnung, endlich ans große Geld zu kommen, mit dem sie dringend notwendige Reparaturen am Haus durchführen will.

Eine präpotente Immobilienspekulantin platzt eines Tages ins Haus und eröffnet Marie, dass es zur Versteigerung ausgerufen ist. Großmutter kann das Geld, das sie sich bei der Bank zur Finanzierung ihrer „Ideen“ über Jahre ausgeborgt hat, nicht zurückzahlen. Als würde dieser Schock nicht genügen, entsteht auch zwischen Maries Freunden Konrad und Stefan, ein erbitterter Konkurrenzkampf um ihre Gunst. Marie kann weder Konrad, dem sie für die Nachprüfung in Mathe Nachhilfestunden gibt, im Stich lassen, noch will sie auf Stefans Freundschaft verzichten müssen. Es stellt sich heraus, dass Großmutter einem Betrüger aufgesessen ist. Der Traum vom Geschäftserfolg platzt wie eine Seifenblase. Das Geld ist weg. Die Versteigerung des Hauses scheint unabwendbar. Die Familienmitglieder resignieren, schauen sich nach neuen Wohnungen um. Für Marie ist dieses Haus aber viel mehr als nur ein Zuhause. Sie gibt nicht auf und kämpft mit aller Kraft und Fantasie und mit Hilfe ihrer Freunde bis zuletzt, um ihr geliebtes Haus vor dem Abriss zu retten.

mit: Hannah Tiefengraber, Cornelia Froboess, Nina Petri, Lars Rudolph, Michou Friesz, Branko Samarovski, Richard Skala, Elias Pressler, Bernhard Jobst, Raymond Li, Michael Schottenberg, Maria Hofstätter, Klaus Pohl, Christine Nöstlinger und „Villa Henriette“ mit der Stimme von Nina Hagen

Website DVD Kino macht Schule Diagonale Schulmaterial
Produktionsjahr: 2004
Regie: Peter Payer
Drehbuch: Milan Dor - nach Motiven des Romans VILLA HENRIETTE von Christine Nöstlinger
Kamera: Thomas Hardmeier
Ausstattung: Christoph Kanter
Ton: Patrick Becker
Musik: Peter Bräker, Balz Bachmann
Kostüm: Anita Stoisits
Produktionsleitung: Gilbert Petutschnig
Schnitt: Britta Nahler
Casting: Markus Schleinzer
Produzentinnen: Katja Dor-Helmer, Fiona Meisel
Koproduzenten: Erich Lackner - Lotus-Film, Wien; Brigitte Hofer, Cornelia Seitler - maximage, Zürich
Verleih Österreich: Filmladen
Verleih Deutschland: MFA+
Verleih Schweiz: Stamm Film
Weltvertrieb: Sola Media GmbH
Finanzierung: Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien, ORF, Bundesamt für Kultur, SFDRS, Eurimages
Technische Daten: 87 Min., Deutsch, Farbe, 35 mm, 1:2,35, Dolby Surround
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+43 (1) 924 43 56 | office/at/minifilm.at
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Profil


Katja Dor-Helmer
Katja Dor-Helmer Katja Dor-Helmer

Minifilm produziert Kinder-, Jugend- und Familienfilme.

Wir wollen mit unseren Filmen Kinder und Jugendliche unterhalten und sie als zukünftiges Kinopublikum für Film begeistern. Wir wollen sie aber auch an relevante Themen heranführen, ihre Erlebniswelten reflektieren und ihre Fantasie und Neugierde wecken.

Minifilm gehört europaweit zu den wenigen Filmproduktionen, die sich ausschließlich dem Kinder- und Jugendfilm widmen. Bei unserem Engagement für eine lebendige und kontinuierliche Kinder- und Jugendfilmszene in Europa, suchen wir die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten europäischen Filmproduktionen.

Katja Dor-Helmer hat Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert (Schwerpunkte: Unternehmensführung und Gruppenpädagogik). Ihre Diplomarbeit über die französische Filmförderung schrieb sie während eines längeren Studienaufenthalts in Paris. 1987 übernahm sie für einige Jahre die Leitung der neugegründeten Austrian Film Commission. 1999 nahm sie am Weiterbildungsprogramm EAVE - European Audiovisual Entrepreneurs - teil. Seit 2000 ist sie Geschäftsführerin und Inhaberin der Minifilm.

Die von ihr produzierten Filme erhielten viele Preise bei internationalen Filmfestivals, wie zum Beispiel beim Chicago Children’s Film Festival den Hauptpreis als bester Film und den Spezialpreis der Kinderjury für „Das Pferd auf dem Balkon“. Die Koproduktion „Hilfe, ich hab’ meine Lehrerin geschrumpft“ war 2015/16 ein großer Publikumserfolg. Zurzeit entsteht das Sequel „Hilfe, ich hab’ meine Eltern geschrumpft“.

Ab 2014 ist Katja Dor-Helmer an der Filmakademie Wien, zuerst als Universitäts-Assistentin und seit 2016 als Assistenz-Professorin, im Fachbereich Filmproduktion tätig. Sie arbeitet zurzeit an einer Forschungsarbeit über Konflikte in der Filmproduktion.


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