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VILLA HENRIETTE (2004)

Bielefelder Kinder- und Jugendfilmfest ("Bester Film")


Festivals:

LUCAS 2004 Kinderfilmfestival, Frankfurt. Wettbewerb
CINEPÄNZ 2004, Köln
KINDERFILMFEST 2004, Münster
OLYMPIA FILM FESTIVAL 2004, Pyrgos. Wettbewerb
MAX OPHÜLS 2005, Saarbrücken
FILMFESTIVAL OF FLANDERS 2005, Antwerpen/Brügge
AUGSBURGER KINDERFILMFEST 2005, Augsburg
FILMFEST München 2005. Wettbewerb
FILMFEST EMDEN 2005
GIFFONI Filmfestival 2005, Wettbewerb
SARAJEWO FILM FESTIVAL 2005

Die zwölfjährige Marie lebt in einem ziemlich eigenwilligen Haus, das mit seiner efeubewachsenen, geheimnisvollen Fassade und dem verwilderten Garten der Nüchternheit der umliegenden Neubauten trotzt. Wie ihre Großmutter, glaubt auch Marie, dass das Haus ein Eigenleben hat.
Maries Mutter, eine realistische Stewardess, hat für die Marotten des Hauses und ihrer Schwiegermutter, die ihr ganzes Geld in unverkäufliche Erfindungen steckt, wenig Verständnis. Maries Vater, ein Archäologe, lebt im alten Ägypten. Seine Schwester Olli, die auch im Haus wohnt, ist eine möchtegern Poetin, mit der Attitüde einer unverstandenen Künstlerin. Großmutters exzentrischer Bruder Albert, der sich, etwas schwerhörig, nur um seine Blumen zu kümmern scheint, vervollständigt die eigenbrötlerische Wohngemeinschaft. Nicht ganz, denn für Marie sind auch der sprechende Kühlschrank, der neurotische Mülleimer, der sich einbildet ein Autobus zu sein und die seltsamen Erfindungen, die das Haus dominieren, ein Teil ihrer Familie. Großmutter hat eine neue Erfindung: ein sich selbst aufladender, elektrischer Tretroller. In die Entwicklung hat sie ihr letztes Geld investiert. Er ist ihre einzige Hoffnung, endlich ans große Geld zu kommen, mit dem sie dringend notwendige Reparaturen am Haus durchführen will.

Eine präpotente Immobilienspekulantin platzt eines Tages ins Haus und eröffnet Marie, dass es zur Versteigerung ausgerufen ist. Großmutter kann das Geld, das sie sich bei der Bank zur Finanzierung ihrer ,,Ideen" über Jahre ausgeborgt hat, nicht zurückzahlen.
Als würde dieser Schock nicht genügen, entsteht auch zwischen Maries Freunden Konrad und Stefan, ein erbitterter Konkurrenzkampf um ihre Gunst. Marie kann weder Konrad, dem sie für die Nachprüfung in Mathe Nachhilfestunden gibt, im Stich lassen, noch will sie auf Stefans Freundschaft verzichten müssen.
Es stellt sich heraus, dass Großmutter einem Betrüger aufgesessen ist. Der Traum vom Geschäftserfolg platzt wie eine Seifenblase. Das Geld ist weg. Die Versteigerung des Hauses scheint unabwendbar.
Die Familienmitglieder resignieren, schauen sich nach neuen Wohnungen um. Für Marie ist dieses Haus aber viel mehr als nur ein Zuhause. Sie gibt nicht auf und kämpft mit aller Kraft und Fantasie und mit Hilfe ihrer Freunde bis zuletzt, um ihr geliebtes Haus vor dem Abriss zu retten.

Trailer Offizielle Website Bestellen (DVD) | Hoanzl Edition



         
 
         
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Fotos: Petro Domenigg


Genre Familienfilm (8+)
Techn. Daten 87 Minuten, Deutsch, Farbe, 35 mm, 1:2,35, Dolby Surround
Darsteller Hannah Tiefengraber, Cornelia Froboess, Nina Petri, Lars Rudolph, Michou Friesz, Branko Samarovski, Richard Skala, Elias Pressler, Bernhard Jobst, Raymond Li, Michael Schottenberg, Maria Hofstätter, Klaus Pohl, Christine Nöstlinger und „Villa Henriette“ mit der Stimme von Nina Hagen
Regie Peter Payer
Drehbuch Milan Dor - nach Motiven des Romans VILLA HENRIETTE von Christine Nöstlinger
Kamera Thomas Hardmeier
Ausstattung Christoph Kanter
Ton Patrick Becker
Musik Peter Bräker, Balz Bachmann
Kostüm Anita Stoisits
Ausstattung Christoph Kanter
Produktionsleitung Gilbert Petutschnig
Schnitt Britta Nahler
Casting Markus Schleinzer
Produzentinnen Katja Dor-Helmer, Fiona Meisel
Koproduzenten Erich Lackner - Lotus-Film, Wien; Brigitte Hofer, Cornelia Seitler - maximage, Zürich
Finanzierung Österreichisches Filminstitut, ORF, Filmfonds Wien, Bundesamt für Kultur, SFDRS, Eurimages
Weltpremiere September 2004 Frankfurt (Lucas)
Weltvertrieb Sola Media GmbH
Verleih Filmladen (A), MFA+ (D), Stamm Film (CH)
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